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KI-DSGVO-Schnellcheck · 3 Minuten

Läuft KI bei Ihnen DSGVO-fest?

Der KI-DSGVO-Schnellcheck von celox.io prüft in 10 Fragen, ob der Einsatz von ChatGPT und anderen KI-Tools in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen datenschutzkonform aufgestellt ist — mit Ampel-Ergebnis sofort und ohne Anmeldung. Erstellt vom IHK-zertifizierten Datenschutzbeauftragten und Entwickler Martin Pfeffer, Berlin.

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1

Gibt es eine schriftliche Regel, welche KI-Tools Ihr Team nutzen darf?

Ohne Regel gilt faktisch „alles erlaubt" — inklusive Gratis-Konten ohne Vertrag.

2

Wissen Sie, welche KI-Tools tatsächlich im Einsatz sind — auch die selbst installierten?

„Schatten-KI" ist der Normalfall: Meist sind mehr Tools im Einsatz, als die Leitung weiß.

3

Ist geregelt, welche Arten von Daten in KI-Tools eingegeben werden dürfen?

Der Unterschied zwischen „Formulier diese E-Mail um" und „Fasse diese Bewerbung zusammen" ist juristisch gewaltig.

4

Ist sichergestellt, dass keine personenbezogenen Daten in offene KI-Chatbots gelangen?

Kunden-, Mitarbeiter- oder Bewerberdaten in einem Consumer-Chatbot sind eine Datenübermittlung an einen Dritten.

5

Haben Sie mit KI-Anbietern, die Personendaten verarbeiten, einen AV-Vertrag (Art. 28 DSGVO)?

Business-Tarife bieten ihn meist an — Gratis-Konten in der Regel nicht.

6

Ist ausgeschlossen, dass Anbieter Ihre Eingaben zum Modelltraining verwenden?

Viele Dienste trainieren standardmäßig mit — Opt-out setzen oder Tarife mit vertraglichem Ausschluss wählen.

7

Ist die KI-Nutzung in Ihrem Verarbeitungsverzeichnis dokumentiert?

Jede KI-Verarbeitung personenbezogener Daten gehört ins VVT (Art. 30 DSGVO).

8

Wurden Ihre Mitarbeitenden nachweisbar im KI-Umgang geschult?

Art. 4 der EU-KI-Verordnung verlangt das seit Februar 2025 — nachweisbar, nicht nur mündlich.

9

Werden KI-Ergebnisse vor der Verwendung von einem Menschen geprüft?

Besonders bei allem, was Kunden erreicht oder Entscheidungen über Personen betrifft.

10

Ist geprüft, ob Ihre KI-Nutzung eine Datenschutz-Folgenabschätzung braucht?

Bei sensiblen Daten oder systematischer Bewertung von Personen kann die DSFA (Art. 35) Pflicht sein.

0 von 10 Fragen beantwortet

Rot oder Gelb? Das lässt sich beheben.

Der übliche Bruchpunkt ist der Cloud-Dienst, der Ihre Daten sieht. Meine Werkzeuge laufen lokal bei Ihnen — und die Datenschutz-Dokumentation liefert der zertifizierte DSB gleich mit.